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15 Jul 2011 

Willkommen

In dieses Blog will ich meine Bücher vorstellen. Ich werde darüber schreiben, was mich dazu bewegt hatte, diese Bücher zu schreiben.

Admin · 10 mal angesehen · 1 Kommentar
15 Jul 2011 

Ladenharmonie

Der Autor Lars Baumann ist Verkäufer in einem Bau/Hobby-Gartencenter.
Er hat seine Erlebnisse in einem Buch festgehalten und schreibt schon seit ein paar Jahren an den zweiten Band.

Admin · 17 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
17 Jul 2011 

Ein unheimliches Reiseerlebnis

Ein Mann berichtet von seiner Reise zu einer kleinen Insel. Zunächst verläuft die Reise ohne Zwischenfälle. Doch als er auf der Insel angekommen ist, geschehen eigenartige Dinge.

Admin · 13 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
17 Jul 2011 

Die Wüstenwelt

Eine Fantasygeschichte.
Aus der Reihe "Die Wüstenwelt" wird es mehrere Geschichten geben. Die erste Geschichte aus der Wüstenwelt heißt: Ungeziefer in der Regenwüste.

Admin · 12 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
19 Jul 2011 

Die Wüstenwelt Teil 2 - Eine neue Erfindung


Herr Juckreiz - der Erfinder in Zuckerwüste - erfindet eine völlige Sensation für die Wüstenwelt. Eine fliegende Holzkiste.
Doch leider geriet die Erfindung etwas in Vergessenheit, in der Zuckerwüste der kleine Ort Süßhausen von vier Ameisen überfallen wird.
Dennoch lässt sich Juckreiz nicht davon abbringen, sein Projekt fortzuführen.

Ich hatte mir eines Tages in meinen Garten Gedanken darüber gemacht, wie sich die Stellzenläufer schneller von einem Ort zum anderen bewegen konnten. Als ich ein Flugzeug über mich hinweg fliegen sah, kam mir der Gedanke mit der fliegenden Holzkiste. Da es keine Elektrik auf der Wüstenwelt gibt, musste ich einen Mechanismuss einbauen, der zwar im Realen Leben nie funktionieren würde, aber für Herr Juckreiz dennoch eine große Hilfe darstellt. Auf der Wüstenwelt scheint dieser Mechanismus zu funktionieren.


Eine kleine Leseprobe im Vorraus?

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Frau Fass hatte einige Probleme, Herrn Juckreiz zu folgen. Er kletterte den Berg hinauf, als hätte er sein ganzes Leben lang nichts anderes getan.

Frau Fass hingegen war leicht übergewichtlich und stöhnte schon bei der kleinsten Anstrengung.

Nun warten Sie doch! Erst überreden Sie mich, mit auf den Berg zu kommen und dann laufen Sie mir davon. Das finde ich nicht in Ordnung.“

Juckreiz blieb auf einer Fläche verschmolzener Bonbons stehen und sah zu Frau Fass hinunter.

Entschuldigen Sie“, sagte Juckreiz, „ich habe gar nicht darauf geachtet, ob Sie mitkommen oder nicht.“

Hin und wieder mal nach hinten zu schauen wäre auch kein Beinbruch,“ stöhnte Frau Fass.

Bisher hatten die wenigsten Stellzenläufer gewagt, über den Zuckerberg zu steigen. Niemand traute es sich, da auf ihm schon des Öfteren Spigas gesehen wurden. Was Frau Fass und Herr Juckreiz nun taten, war lebensgefährlich.

Ich weiß ohnehin nicht, warum ich mich von Ihnen zu dieser Sache überreden lassen habe.“

Wahrscheinlich weil ich einen charmanten Einfluss auf Sie gemacht habe“, grinste Juckreiz.

Pah“, entgegnete Fass. „Ich habe schon eine Ewigkeit keinen Stellzenläufer mehr charmant gefunden. Bilden Sie sich bloß nichts... aaaaaaaaaaaaahh!!“

Erschrocken drehte Juckreiz sich um. Seine Begleiterin war verschwunden. „Frau Fass?“ rief er. „Frau Fass wo sind Sie denn?“

Nichts.

Er ging zurück und erblickte an einer Stelle ein Loch, das eben noch nicht da war. Er sah in das Loch hinein, konnte aber nichts erkennen. Es war einfach zu tief. Der Boden musste unter Frau Fass Füßen nachgegeben und sie in die Tiefe sausen lassen haben. Wohin sollte sie sonst so plötzlich verschwunden sein?

Was sollte Juckreiz jetzt tun? Wenn Frau Fass nun nicht mehr am Leben wäre? Zu seiner Erleichterung hörte er ein leises Stöhnen und Ächzen.

Frau Fass?“ rief er in das Loch hinein. „Frau Fass sind Sie da unten?“

Wo sollte ich sonst sein?“ kam eine klägliche Stimme zurück. „Helfen Sie mir lieber wieder heraus.“

Aber ich kann Sie nicht sehen. Und außerdem wüsste ich nicht, wie ich Sie da rausholen sollte.“

Na toll“, seufzte Fass. „Ich hatte mir mein Lebensende eigentlich etwas anders vorgestellt. Etwas romantischer.“

Romantischer?“ fragte Juckreiz. „Wollten Sie bei Kerzenlicht sterben?“

Witzbold“, entfuhr es Frau Fass.

Ich will sehen, was ich machen kann“, rief Juckreiz. „Bin gleich wieder zurück.“ Er musste sich beeilen, denn es begann schon dämmerte bereits. Zunächst wollte er nach Hause laufen, um ein Seil zu holen. Aber das hätte zu lange gedauert. Krampfhaft überlegte er. Da fiel sein Blick auf die tote Spiga da hinten. Das könnte die Rettung sein, falls es funktionierte. Er musste dem Vieh eines seiner langen Gliedmaßen herausreißen und es damit versuchen.

Der Gedanke daran ekelte ihn, aber er hatte auf die Schnelle keine andere Wahl und machte sich auf den Weg zu dem toten Tier. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, mit Frau Fass hier hinauf zu gehen. Vielleicht hätte er einfach nur einen Plausch mit ihr halten sollen, dann wäre das jetzt nicht passiert.

Er kam zu der festgeklebten Spiga und stellte sich mit verschränkten Armen überlegend vor sie hin.

Was oder wen mochte dieses Vieh wohl schon alles gefressen haben!

Er sah, dass sie mit einem großen Teil ihrer Beine und Fühler im Untergrund festgebacken war, so dass sie sich nicht von der Stelle bewegen konnte. Einige der Gliedmaßen aber waren frei und ragten hilflos in die Luft.

Juckreiz grübelte nach, wie er dem toten Tier nun einen dieser Taster oder ein Bein herausreißen könnte.

Gewiss würde das nicht einfach werden; die Spiga war einfach zu groß. Außerdem sah er jetzt aus der Nähe, dass die Beine und selbst die etwas längeren Fühler bei aller Größe der Bestie in ihrer Länge nicht ausreichen würden, um damit Frau Fass auf dem Boden der Höhle zu erreichen. Was tun?

Da kam ihm ein Gedanke. Wenn man nun eben zwei dieser Tentakel nahm und sie irgendwie miteinander verband, dann könnte das in der Länge vermutlich ausreichen, um Frau Fass von dort unten hochzuholen.




Erscheinen soll der zweite Teil noch Ende 2011
Admin · 11 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen